Am Nominationsparteitag der SP Graubünden stellen alle Sektionen ihre Kandidatinnen und Kandidaten kurz vor. Für das Prättigau übernahm die Aufgabe Marianna Dürr, Wahlkämpferin, Einheimische, Rückkehrerin, und Kandidatin für ihren Heimatort Küblis.
Marianna durfte ihre Kurzrede auf Walserdeutsch vortragen. Hier ist sie aber auf Schriftdeutsch, der Lesefreundlichkeit zuliebe:

Darauf freuen wir uns besonders:
Totgeglaubte leben länger – An der GV am 25. September 2020 stand die Frage im Raum, die SP Prättigau aufzulösen und mit Davos zu fusionieren. Wir wollten es aber noch einmal versuchen und genau diese Wahlen geben uns die Möglichkeit wieder sichtbar zu werden im Tal.
Wir freuen uns auf einen lustvollen, interessanten, spielerischen Wahlkampf, zum Beispiel mit Differenzler zu den erreichten Stimmen.
Die Chance in unserer Region ist Diversität.
Wir haben zwei Junge, die das Tal auf dem Klimamarsch auf eigenen Füssen durchschritten haben und die Gesellschaft aktiv mit der Klimabewegung auf Trab halten: Agrena Schuler für Schiers und Claudio Bernhard für Seewis.
D‘ Frauä müend butzä – Bei unserer 50/50 Liste ist ja klar, welche Parteien es ernst meinen! Wir wollen Frauen im Tal für gemeinsame Projekte gewinnen. Annemarie Grünig für Luzein – als Leiterin des Frauenhauses ist eine Nummer für sich. Monika Baumgartner, amtierende Fideriser Gemeinderätin für Jenaz und Marianna Dürr für Küblis vertreten sogar die auf Neudeutsch die Queer-Community und für Klosters wird sich sicher noch die Richtige finden lassen!
Zusammen mit unseren aussergewöhnlich fortschrittlichen, bekannten und gut vernetzten Manävölchern auf der Liste, Lukas Bardill und Jürg Mächler für Schiers, Jöri Schwärzel und Christoph Luzi für Klosters werden wir viele Stimmen holen.
Besonders toll an der Suche die letzten Monate war…
Die Nominationsversammlung mit der aktiven Unterstützung der alten Hasen Gery Ochsner und Christoph Jaag.
Es ist eine Ahnung für das Potential aufgekommen, eine Gewissheit, dass das erst der Anfang ist, die erste Runde.
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